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Rohrdetektion im Ofen: Sensorlösung bei Rauch & kleinen Durchmessern


In Industrieanlagen ist die zuverlässige Detektion von Rohren im Ofen besonders anspruchsvoll. Rauch, hohe Temperaturen und kleine Durchmesser führen dazu, dass viele Sensorsysteme unzuverlässig arbeiten oder Fehlmessungen auftreten.

Für eine stabile Prozessüberwachung ist daher eine präzise und robuste Materialerkennung im Ofen sowie zuverlässige Detektion bei Rauch und hohen Temperaturen entscheidend. Spezielle Sensorlösungen für extreme Bedingungen ermöglichen eine zuverlässige Detektion – selbst bei eingeschränkter Sicht und starker Verschmutzung.

Gerade bei der Rohrdetektion treten diese Herausforderungen häufig gleichzeitig auf. Herkömmliche Systeme stoßen hier schnell an ihre Grenzen, während angepasste Sensorsysteme auch unter schwierigen Bedingungen eine sichere Erkennung gewährleisten.

Ursache: Warum Sensoren bei Rauch und Hitze ausfallen

Die Umgebung im Ofeneinlauf ist geprägt von Rauch, Staub und Hitze, wodurch klassische optische Sensoren und Lichtschranken schnell an ihre Grenzen stoßen. In Tests mit Standard-Lichtschranken verschiedener Hersteller zeigte sich, dass der Lichtstrahl abgeschwächt oder unterbrochen wird und das Signal den Empfänger nicht stabil erreicht.

Viele Anwender kennen dieses Problem aus der Praxis: Der Sensor liefert plötzlich keine stabilen Signale mehr oder erkennt das Rohr nicht mehr zuverlässig – insbesondere bei glühendem Material, Verschmutzung oder wechselnden Bedingungen im Wärmebehandlungsprozess.

Gerade im Ofenumfeld fehlt herkömmlichen Lösungen häufig die notwendige Sendeleistung und Funktionsreserve für anspruchsvolle Umgebungen. Zudem sind sie meist nicht auf kleine Objekte oder eine zuverlässige Rohrdetektion unter Hochtemperaturbedingungen ausgelegt.

Die Folge in der Praxis:

  • Fehldetektionen und Signalverluste in der Rohrverfolgung
  • Unklare Materialposition im Ofeneinlauf
  • Prozessunterbrechungen oder ungeplante Stillstände
  • Erhöhter Ausschuss oder Störungen in nachfolgenden Prozessschritten

Das Ergebnis sind Fehldetektionen, Signalverluste – oder einfach gesagt: Die Anlage erkennt das Rohr nicht zuverlässig.

Lösung: Stabile Detektion durch hohe Leistung und gezielte Strahlführung

Um unter diesen Bedingungen eine zuverlässige Rohrdetektion zu ermöglichen, wurde eine speziell ausgelegte Sensorlösung eingesetzt, die für industrielle Anwendungen mit Rauch, Staub und hohen Temperaturen entwickelt wurde.

Entscheidend ist die Kombination aus hoher Sendeleistung und präziser Strahlführung: Der leistungsstarke Lichtstrahl durchdringt Rauch und Verschmutzung zuverlässig, während die gezielte Einengung des Strahls dafür sorgt, dass selbst kleine Rohre sicher erkannt werden.

Für die Praxis bedeutet das: Auch bei Rauch, Hitze und kleinen Objekten arbeitet die Lichtschranke wieder zuverlässig und erkennt das Rohr sicher.

Ergebnis: Rohr wird wieder zuverlässig erkannt

Durch den Einsatz der angepassten Sensorlösung konnte die Detektion deutlich verbessert und dauerhaft stabilisiert werden. Die Rohre werden nun auch bei starker Rauchentwicklung zuverlässig erkannt, selbst bei kleinen Durchmessern, und die Signalverarbeitung bleibt stabil ohne Fehldetektionen.

Dadurch wird die Prozesssicherheit spürbar erhöht und eine zuverlässige Rohrdetektion sowie Materialverfolgung im Ofenumfeld dauerhaft sichergestellt – kurz gesagt: Die Anlage erkennt das Rohr wieder zuverlässig, auch unter schwierigen Bedingungen.

Fazit: Zuverlässige Sensorik unter realen Bedingungen

Dieser Problemfall zeigt, dass Standard-Lichtschranken in Anwendungen mit Rauch, Hitze und kleinen Objekten häufig nicht ausreichen. Erst durch die Kombination aus hoher Sendeleistung, robuster Bauweise und präziser Strahlführung lässt sich eine zuverlässige Rohrdetektion im Ofenumfeld realisieren.

Entscheidend ist dabei, dass die Lösung nicht nur technisch funktioniert, sondern auch unter realen Bedingungen zuverlässig arbeitet – genau dort, wo viele Sensoren in der Praxis ausfallen.

Eingesetzte Sensorik und Zubehör

Zur Umsetzung der Lösung wurde eine Kombination aus einer leistungsstarken Einweglichtschranke mit passendem Empfänger eingesetzt, die speziell für anspruchsvolle industrielle Umgebungen ausgelegt ist. Ein Tubus sorgt für die gezielte Bündelung des Lichtstrahls und ermöglicht dadurch die sichere Detektion kleiner Rohrdurchmesser, während ein Kühl- und Haltesystem einen stabilen Betrieb bei hohen Temperaturen gewährleistet.

  • 5037ELAB 600.3 G Einweg-Lichtschranke, Sender, -20°C bis 200°C
    Reichweite: 2500m,
    10 - 55V DC, Kühlmantel, Gehäusewerkstoff: Edelstahl,Gehäuselänge: 170mm, Ø76mm , Kabel: 2m POKT

    Datenblatt »

  • 5038CLSB 600.38 GV Einweg-Lichtschranke, Empfänger, -20°C bis 200°C
    Reichweite: 2500m,
    10 - 55V DC, Kühlmantel, Gehäusewerkstoff: Edelstahl,Gehäuselänge: 170mm, Ø76mm , Kabel: 2m POKT, Verschmutzungsausgang

    Datenblatt »

  • 9816BHM 2 Montagefuß HM2, Edelstahl
    , zur Montage von optischen Sensoren, höhenverstellbar, verschiebbar, drehbar, neigbar
    Datenblatt »

  • 9828COL 21 Tubus OL21, Edelstahl, 138mm
    , Messfeldeinengung von optischen Sensoren mit Gehäuse Ø 76 mm zur Erfassung kleinerer Objekte mit Lichtschranken, Schutz der Optik vor Wärmestrahlung.
    Datenblatt »


FAQ - Rohrdetektion im Ofen

Warum ist die Rohrdetektion im Ofeneinlauf schwierig?

Im Ofeneinlauf herrschen oft extreme Bedingungen wie Rauch, Hitze und Verschmutzung. Diese können die Funktion vieler Sensoren beeinträchtigen oder zu Fehlmessungen führen.

Welche Probleme entstehen durch Rauch bei der Detektion?

Rauch kann optische Sensoren stark beeinträchtigen, da er das Signal streut oder blockiert. Dadurch wird eine zuverlässige Erkennung erschwert.

Warum sind kleine Rohrdurchmesser eine Herausforderung?

Kleine Durchmesser bieten weniger Fläche zur Erkennung. Dadurch müssen Sensoren besonders präzise arbeiten, um zuverlässig zu schalten.

Welche Sensoren eignen sich für den Ofeneinlauf?

Für diese Anwendungen eignen sich robuste Sensoren, die unempfindlich gegenüber Rauch, Hitze und Verschmutzung sind, z. B. spezielle induktive Systeme.

Wie kann eine zuverlässige Detektion trotz Rauch gewährleistet werden?

Durch den Einsatz von Sensoren, die unabhängig von optischen Bedingungen arbeiten und speziell für raue Umgebungen ausgelegt sind.

Welche Rolle spielt die Temperatur bei der Sensorwahl?

Hohe Temperaturen können Standard-Sensoren beschädigen oder ihre Funktion beeinträchtigen. Daher sind hitzebeständige Lösungen erforderlich.

Wie kann die Position der Rohre sicher erkannt werden?

Durch den Einsatz geeigneter Sensoren und eine optimierte Montageposition kann die Detektion zuverlässig erfolgen.

Warum versagen Standardlösungen in dieser Anwendung?

Standard-Sensoren sind oft nicht für extreme Umgebungsbedingungen ausgelegt und reagieren empfindlich auf Rauch, Hitze oder Verschmutzung.


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