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Rohrdetektion im Ofeneinlauf: Probleme durch Rauch und kleine Durchmesser zuverlässig lösen
In der Stahlindustrie ist eine zuverlässige Rohrdetektion im Ofeneinlauf entscheidend für einen stabilen und durchgängigen Produktionsprozess. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein konkretes Problem: Beim Ofeneinlauf entsteht durch die Bewegung der Rohre in Kombination mit einem Saugeffekt eine dichte Rauchentwicklung direkt am Rohranfang, wodurch sich die Sichtbedingungen genau im entscheidenden Moment deutlich verschlechtern. Gleichzeitig erschwert ein im konkreten Anwendungsfall geringer Rohrdurchmesser von ca. 30 mm die Detektion zusätzlich – insbesondere bei der präzisen Objekterkennung im laufenden Prozess oder auf dem Rollgang.
Die Kombination aus Rauch und kleinem Objekt stellt eine besondere Herausforderung für die industrielle Sensorik und Rohrverfolgung dar. In der Praxis führt das häufig zu instabilen Signalen, fehlerhaften oder verzögerten Detektionen im Ofeneinlauf sowie zu zusätzlichem manuellem Eingreifen zur Aufrechterhaltung des Prozesses. Dadurch entstehen Unsicherheiten in der Materialposition, die den weiteren Prozessablauf negativ beeinflussen können.
Im Ergebnis wird das Rohr nicht zuverlässig erkannt – mit direkten Auswirkungen auf Prozessstabilität, Anlagenverfügbarkeit und Produktqualität.


Ursache: Warum Sensoren bei Rauch und Hitze ausfallen
Die Umgebung im Ofeneinlauf ist geprägt von Rauch, Staub und Hitze, wodurch klassische optische Sensoren und Lichtschranken schnell an ihre Grenzen stoßen. In Tests mit Standard-Lichtschranken verschiedener Hersteller zeigte sich, dass der Lichtstrahl abgeschwächt oder unterbrochen wird und das Signal den Empfänger nicht stabil erreicht.
Viele Anwender kennen dieses Problem aus der Praxis: Der Sensor liefert plötzlich keine stabilen Signale mehr oder erkennt das Rohr nicht mehr zuverlässig – insbesondere bei glühendem Material, Verschmutzung oder wechselnden Bedingungen im Wärmebehandlungsprozess.
Gerade im Ofenumfeld fehlt herkömmlichen Lösungen häufig die notwendige Sendeleistung und Funktionsreserve für anspruchsvolle Umgebungen. Zudem sind sie meist nicht auf kleine Objekte oder eine zuverlässige Rohrdetektion unter Hochtemperaturbedingungen ausgelegt.
Die Folge in der Praxis:
- Fehldetektionen und Signalverluste in der Rohrverfolgung
- Unklare Materialposition im Ofeneinlauf
- Prozessunterbrechungen oder ungeplante Stillstände
- Erhöhter Ausschuss oder Störungen in nachfolgenden Prozessschritten
Das Ergebnis sind Fehldetektionen, Signalverluste – oder einfach gesagt: Die Anlage erkennt das Rohr nicht zuverlässig.


Lösung: Stabile Detektion durch hohe Leistung und gezielte Strahlführung
Um unter diesen Bedingungen eine zuverlässige Rohrdetektion zu ermöglichen, wurde eine speziell ausgelegte Sensorlösung eingesetzt, die für industrielle Anwendungen mit Rauch, Staub und hohen Temperaturen entwickelt wurde.
Entscheidend ist die Kombination aus hoher Sendeleistung und präziser Strahlführung: Der leistungsstarke Lichtstrahl durchdringt Rauch und Verschmutzung zuverlässig, während die gezielte Einengung des Strahls dafür sorgt, dass selbst kleine Rohre sicher erkannt werden.
Für die Praxis bedeutet das: Auch bei Rauch, Hitze und kleinen Objekten arbeitet die Lichtschranke wieder zuverlässig und erkennt das Rohr sicher.

Ergebnis: Rohr wird wieder zuverlässig erkannt
Durch den Einsatz der angepassten Sensorlösung konnte die Detektion deutlich verbessert und dauerhaft stabilisiert werden. Die Rohre werden nun auch bei starker Rauchentwicklung zuverlässig erkannt, selbst bei kleinen Durchmessern, und die Signalverarbeitung bleibt stabil ohne Fehldetektionen.
Dadurch wird die Prozesssicherheit spürbar erhöht und eine zuverlässige Rohrdetektion sowie Materialverfolgung im Ofenumfeld dauerhaft sichergestellt – kurz gesagt: Die Anlage erkennt das Rohr wieder zuverlässig, auch unter schwierigen Bedingungen.


Fazit: Zuverlässige Sensorik unter realen Bedingungen
Dieser Problemfall zeigt, dass Standard-Lichtschranken in Anwendungen mit Rauch, Hitze und kleinen Objekten häufig nicht ausreichen. Erst durch die Kombination aus hoher Sendeleistung, robuster Bauweise und präziser Strahlführung lässt sich eine zuverlässige Rohrdetektion im Ofenumfeld realisieren.
Entscheidend ist dabei, dass die Lösung nicht nur technisch funktioniert, sondern auch unter realen Bedingungen zuverlässig arbeitet – genau dort, wo viele Sensoren in der Praxis ausfallen.
Eingesetzte Sensorik und Zubehör
Zur Umsetzung der Lösung wurde eine Kombination aus einer leistungsstarken Einweglichtschranke mit passendem Empfänger eingesetzt, die speziell für anspruchsvolle industrielle Umgebungen ausgelegt ist. Ein Tubus sorgt für die gezielte Bündelung des Lichtstrahls und ermöglicht dadurch die sichere Detektion kleiner Rohrdurchmesser, während ein Kühl- und Haltesystem einen stabilen Betrieb bei hohen Temperaturen gewährleistet.
5037ELAB 600.3 G Einweg-Lichtschranke, Sender, -20°C bis 200°C
Reichweite: 2500m,
10 - 55V DC, Kühlmantel, Gehäusewerkstoff: Edelstahl,Gehäuselänge: 170mm, Ø76mm , Kabel: 2m
Datenblatt »5038CLSB 600.38 GV Einweg-Lichtschranke, Empfänger, -20°C bis 200°C
Reichweite: 2500m,
10 - 55V DC, Kühlmantel, Gehäusewerkstoff: Edelstahl,Gehäuselänge: 170mm, Ø76mm , Kabel: 2m, Verschmutzungsausgang
Datenblatt »9816BHM 2
Datenblatt »9828COL 21 , 138mm
Datenblatt »
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