Anwendungen > Brammendetektion im Stahlwerk: Herausforderungen & Lösungen
Brammendetektion im Stahlwerk: zuverlässige Materialerkennung auf dem Rollgang
Die zuverlässige Brammendetektion ist ein wichtiger Bestandteil automatisierter Prozesse in Stahlwerken, Stranggießanlagen und Walzwerken. Sensoren müssen erkennen, ob sich eine Bramme auf dem Rollgang befindet, welche Position sie erreicht hat und ob der weitere Materialtransport sicher gestartet werden kann.
Die Bedingungen in der Stahlindustrie sind jedoch anspruchsvoll: heiße und kalte Brammen, starke Temperaturschwankungen, Regen, Schnee, Dampf, Zunder, Staub, Vibrationen und mechanische Belastungen können die Funktion herkömmlicher Sensoren beeinträchtigen. Besonders auf Rollgängen im Außenbereich muss die Materialerkennung auch dann zuverlässig funktionieren, wenn sich die Umgebungsbedingungen innerhalb kurzer Zeit verändern.
Für die Brammen- und Werkstückerkennung im Stahlwerk sind deshalb robuste Sensorlösungen erforderlich, die auf den konkreten Prozess, die Einbausituation und die vorhandenen Störeinflüsse abgestimmt werden.
Was bedeutet Brammendetektion?
Unter Brammendetektion versteht man die berührungslose Erkennung von Brammen während des Transports oder der Bearbeitung. Die Sensorik stellt beispielsweise fest, ob sich eine Bramme an einer bestimmten Position auf dem Rollgang befindet, ob ein Transportabschnitt frei ist oder ob das Material einen definierten Übergabepunkt erreicht hat.
Je nach Anlagenkonzept übernimmt die Sensorlösung verschiedene Aufgaben:
- Anwesenheit einer Bramme erkennen
- Position einer Bramme auf dem Rollgang überwachen
- Brammenanfang und Brammenende erfassen
- Materialtransport und Rollgangsteuerung koordinieren
- Übergabepunkte zwischen Anlagenabschnitten überwachen
- heiße und kalte Stahlprodukte erkennen
- Materialstau oder fehlendes Material feststellen
- nachfolgende Prozessschritte freigeben
Die Brammenerkennung liefert damit wichtige Signale für die SPS, die Rollgangsteuerung und das übergeordnete Automatisierungssystem.
Typische Probleme bei der Brammendetektion im Außenbereich
Rollgänge im Außenbereich sind wechselnden und teilweise extremen Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Eine Sensorlösung, die unter trockenen und sauberen Bedingungen zuverlässig arbeitet, kann bei Regen, Schnee, Dampf oder starken Verschmutzungen an ihre Grenzen kommen.
Regen, Schnee und Feuchtigkeit
Niederschlag kann den optischen Signalweg einer Lichtschranke beeinflussen. Wassertropfen auf der Optik, Spritzwasser oder Schnee zwischen Sender und Empfänger können zu einer Abschwächung oder Unterbrechung des Lichtstrahls führen.
Zusätzlich können sich bei niedrigen Temperaturen Eis oder gefrorene Ablagerungen an Schutzscheiben, Blenden oder Sensorgehäusen bilden.
Dampf und Nebel
Beim Transport heißer Brammen kann Feuchtigkeit verdampfen. Dadurch entstehen Dampf, Nebel oder aufsteigende Luftströmungen im Erfassungsbereich. Diese Einflüsse können die optische Detektion erschweren und müssen bei der Auswahl sowie Positionierung der Sensoren berücksichtigt werden.
Zunder, Staub und Verschmutzung
Auf Rollgängen entstehen Zunder, Metallpartikel und Staub. Diese Ablagerungen können sich auf Sensorflächen, Reflektoren oder Schutzvorrichtungen ansammeln. Bei optischen Sensorsystemen reduziert Verschmutzung die verfügbare Signalreserve und kann langfristig Fehlmeldungen verursachen.
Eine geeignete Sensorlösung sollte deshalb eine hohe Funktionsreserve besitzen und Verschmutzungen möglichst früh erkennen beziehungsweise tolerieren.
Hohe Temperaturen und Wärmestrahlung
Heiße Brammen geben intensive Wärmestrahlung ab. Gleichzeitig können sich Gehäuse, Halterungen und Leitungen in der Nähe des Rollgangs stark erwärmen.
Entscheidend ist nicht nur die Temperatur des Stahlprodukts. Auch der Abstand zur Bramme, die Verweildauer, die Umgebungstemperatur, Luftströmungen und die Montageposition beeinflussen die thermische Belastung des Sensors.
Vibrationen und mechanische Belastungen
Der Transport schwerer Brammen erzeugt Erschütterungen und Vibrationen. Dadurch können sich nicht ausreichend stabile Halterungen verstellen. Bei einer klassischen Einweglichtschranke kann bereits eine Veränderung der Ausrichtung zwischen Sender und Empfänger die Betriebssicherheit reduzieren.
Robuste Montagevorrichtungen und eine ausreichend große Funktionsreserve sind deshalb besonders wichtig.
Große Erfassungsabstände
Je nach Breite des Rollgangs, Einbauposition und Sicherheitsabstand müssen Sensoren über größere Distanzen zuverlässig arbeiten. Gleichzeitig darf der Lichtstrahl nicht versehentlich durch benachbarte Anlagenkomponenten, aufsteigenden Dampf oder bewegte Maschinenteile beeinflusst werden.
Lösungen für eine zuverlässige Brammendetektion
Für eine zuverlässige Brammendetektion unter schwierigen Bedingungen sind speziell ausgelegte Sensorsysteme erforderlich. Besonders im Stahlwerk müssen Sensoren auch bei Hitze, Verschmutzung und mechanischer Belastung präzise arbeiten. Typische Lösungen sind hitzebeständige induktive Sensoren, robuste Gehäuse mit hoher Schutzart sowie unempfindliche Messprinzipien. Ergänzend sorgen optimierte Montagepositionen und kundenspezifische Sensorlösungen für eine zuverlässige Materialerkennung auf Rollgängen.

Ausgangssituation: Brammentransport unter extremen Bedingungen
Nach der Stranggießanlage werden Brammen über Rollgänge zu Lagerplätzen, Wärmebehandlungsanlagen oder nachfolgenden Bearbeitungsprozessen transportiert. Je nach Prozess können die Stahlprodukte noch mehrere hundert Grad Celsius heiß sein. Auf der bestehenden Anlage werden Brammentemperaturen von bis zu etwa 800 °C genannt.
Gleichzeitig gelten hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit:
- Der Materialfluss darf möglichst nicht ungeplant unterbrochen werden.
- Brammen mit einem Gewicht von mehreren Tonnen müssen sicher transportiert werden.
- Die Position des Materials muss eindeutig erkannt werden.
- Die Erkennung muss bei heißen und kalten Brammen funktionieren.
- Regen, Schnee, Dampf und Verschmutzungen dürfen nicht zu häufigen Fehlmeldungen führen.
- Wartungsarbeiten am Rollgang sollen möglichst reduziert werden.
Das Ziel ist eine zuverlässige Anwesenheits- und Positionserkennung der Bramme, damit der Transport automatisch und sicher gesteuert werden kann.

Herausforderung: Warum herkömmliche Sensorik ausfallen kann
Für die Materialerkennung auf Rollgängen werden häufig optische Sensorsysteme eingesetzt. Eine Standardlichtschranke kann unter normalen Bedingungen eine einfache und wirtschaftliche Lösung sein. In einem Stahlwerk beziehungsweise Walzwerk reichen Standardkomponenten jedoch nicht immer aus.
Typische Ursachen für unzuverlässige Signale sind:
- ❌ zu geringe optische Funktionsreserve
- ❌ Verschmutzung der Sensoroptik
- ❌ Dampf oder dichter Nebel im Lichtweg
- ❌ Regen, Schnee oder Spritzwasser
- ❌ Störungen durch intensive Wärmestrahlung
- ❌ mechanische Dejustage durch Vibrationen
- ❌ ungeeignete Montageposition
- ❌ nicht ausreichender Schutz von Sensor und Anschlussleitung
- ❌ zu großer oder ungünstiger Erfassungsabstand
- ❌ wechselnde Positionen und Abmessungen der Brammen
Die möglichen Folgen sind Fehltrigger, nicht erkannte Brammen, unnötige Anlagenstopps, erhöhter Wartungsaufwand und zusätzliche Risiken für den Produktionsprozess.

Lösung: robuste Sensorik für Rollgänge und Stahlwerke
Eine zuverlässige Brammendetektion erfordert mehr als nur einen Sensor mit ausreichender Reichweite. Die gesamte Messstelle muss betrachtet werden: Sensorprinzip, Signalreserve, Positionierung, Montage, Schutz, Verkabelung und Prozessbedingungen.
Je nach Anwendung können verschiedene Sensorprinzipien eingesetzt werden.
✅ Hochleistungs-Einweglichtschranken
Eine Einweglichtschranke besteht aus einem getrennten Sender und Empfänger. Der Sender erzeugt einen Lichtstrahl, der auf den gegenüberliegenden Empfänger ausgerichtet wird. Unterbricht eine Bramme den Lichtweg, ändert sich das Ausgangssignal.
Für anspruchsvolle Rollgangsanwendungen sind Hochleistungs-Lichtschranken mit einer hohen Sendeleistung und ausreichenden Funktionsreserven geeignet. Sie können auch dann zuverlässige Signale liefern, wenn der Lichtweg durch Staub, Dampf oder leichte Verschmutzung abgeschwächt wird.
Vorteile einer Einweglichtschranke können sein:
- klare Unterbrechung des Lichtweges durch die Bramme
- große mögliche Erfassungsabstände
- schnelle Reaktion
- berührungslose Objekterkennung
- Erkennung heißer und kalter Materialien
- einfache Verarbeitung des Schaltsignals durch die SPS
Die konkrete Eignung hängt jedoch immer von der optischen Situation, der Dichte des Dampfes, der Verschmutzung und der Montageposition ab.
✅ Lichtgitter für größere Erfassungsbereiche
Ein Lichtgitter überwacht nicht nur einen einzelnen Lichtstrahl, sondern einen größeren Bereich. Dies kann sinnvoll sein, wenn die Brammenposition variiert, unterschiedliche Materialhöhen auftreten oder ein einzelner Lichtpunkt nicht ausreichend ist.
Lichtgitter können beispielsweise eingesetzt werden, um:
- Brammen innerhalb eines größeren Bereichs zu erkennen
- wechselnde Materialpositionen auszugleichen
- Brammenkanten oder Materialübergänge zu erfassen
- eine breitere Erfassungszone auf dem Rollgang abzudecken
✅ Infrarotsensoren und Hot Metal Detector
Ein Hot Metal Detector, kurz HMD, erkennt die von heißen Objekten abgegebene Infrarotstrahlung. Dieses Sensorprinzip eignet sich zur Erkennung heißer Brammen, Knüppel, Coils, Rohre oder anderer glühender beziehungsweise stark erwärmter Metallprodukte.
Ein Infrarotsensor kann eine gute Lösung sein, wenn gezielt heißes Material erkannt werden soll. Für kalte Brammen ist ein rein temperaturabhängiges Messprinzip dagegen nicht immer geeignet.
Bei der Auswahl muss deshalb geklärt werden:
- Welche Mindesttemperatur hat das Material?
- Wie stark schwankt die Brammentemperatur?
- Muss auch kaltes Material erkannt werden?
- Wie groß ist der Abstand zum Objekt?
- Befinden sich weitere heiße Flächen im Sichtfeld?
- Gibt es Dampf, Rauch oder Zunder zwischen Sensor und Bramme?
✅ Induktive Sensoren zur Metallerkennung
Induktive Sensoren erkennen metallische Objekte über ein elektromagnetisches Feld. Sie reagieren nicht auf die Farbe oder Oberflächenhelligkeit der Bramme und können unempfindlich gegenüber vielen optischen Störeinflüssen sein.
Ihr Einsatz ist besonders dann interessant, wenn der erforderliche Abstand zwischen Sensor und Bramme innerhalb des verfügbaren Schaltabstands liegt. Bei großen Abständen über die gesamte Breite eines Rollgangs ist eine optische Lösung häufig geeigneter.
Induktive Sensoren können beispielsweise zur lokalen Positionsabfrage, Endlagenerkennung oder Erkennung metallischer Anlagenkomponenten eingesetzt werden.

Funktionsprinzip einer Einweglichtschranke bei der Brammendetektion
Bei einer Einweglichtschranke werden Sender und Empfänger auf gegenüberliegenden Seiten des Rollgangs montiert. Solange sich keine Bramme im Erfassungsbereich befindet, trifft das Sendelicht auf den Empfänger.
Fährt eine Bramme in den Lichtweg, wird der Strahl unterbrochen. Der Empfänger erkennt die Änderung und gibt ein elektrisches Schaltsignal an die Maschinensteuerung weiter.
Vereinfacht erfolgt die Brammenerkennung in vier Schritten:
- Der Sender erzeugt einen gerichteten Lichtstrahl.
- Der Empfänger überwacht das eintreffende Signal.
- Eine Bramme unterbricht den Lichtweg.
- Der Empfänger gibt ein Schaltsignal an die Steuerung aus.
Die SPS kann dieses Signal beispielsweise verwenden, um den Rollgang anzuhalten, eine Übergabe freizugeben, die Materialposition zu speichern oder den nächsten Prozessschritt zu starten.
Die richtige Montageposition ist entscheidend
Auch ein leistungsfähiger Sensor kann unzuverlässig arbeiten, wenn die Messstelle ungünstig ausgelegt ist. Bei der Planung sollten unter anderem folgende Punkte geprüft werden:
- Abstand zwischen Sender und Empfänger
- Höhe des Lichtstrahls über dem Rollgang
- minimale und maximale Brammenhöhe
- seitliche Positionstoleranzen
- mögliche Abschattung durch Rollen, Führungen oder Anlagenteile
- Dampf- und Schmutzrichtung
- Abstand zu heißen Oberflächen
- Zugänglichkeit für Wartung und Reinigung
- Vibrationsbelastung der Halterung
- Schutz der Anschlussleitungen
- Möglichkeit zur späteren Justage
Sender und Empfänger sollten so positioniert werden, dass die Bramme den Lichtweg eindeutig unterbricht. Gleichzeitig sollte die Optik möglichst wenig direkter Verschmutzung, aufsteigendem Dampf oder mechanischer Belastung ausgesetzt sein.
Verstellbare Montagefüße können die Ausrichtung erleichtern. Je nach Einbausituation sind Höhenverstellung, Verschieben, Drehen und Neigen sinnvoll.
Schutz vor Temperatur, Verschmutzung und mechanischer Belastung
In Stahlwerken muss nicht nur der Sensor selbst geschützt werden. Auch Anschlüsse, Leitungen, Steckverbindungen, Schutzschläuche und Montageelemente sind Teil der Sensorlösung.
Je nach thermischer Belastung können erforderlich sein:
- größerer Abstand zur heißen Bramme
- geeignete Montageposition außerhalb der stärksten Wärmestrahlung
- Kühl- oder Schutzsysteme
- mechanischer Schutz gegen Zunder und Fremdkörper
- robuste Edelstahlgehäuse
- hitzebeständige Leitungen und Schutzschläuche
- stabile und vibrationsfeste Halterungen
- Tuben oder Blenden zur Begrenzung des Sichtfeldes
Die konkrete Auslegung sollte nicht allein auf Basis der Brammentemperatur erfolgen. Die am Sensor tatsächlich auftretende Umgebungstemperatur ist für die Auswahl entscheidend.

Vorteile einer abgestimmten Sensorlösung
Höhere Prozesssicherheit
Eine zuverlässige Brammenerkennung stellt sicher, dass Materialpositionen korrekt an die Steuerung gemeldet werden. Dadurch lassen sich Fehltrigger, unklare Zustände und unnötige Anlagenstopps reduzieren.
Weniger Wartungsaufwand
Eine ausreichend große Funktionsreserve, eine geschützte Montageposition und robuste Komponenten reduzieren die Empfindlichkeit gegenüber Verschmutzungen und mechanischen Veränderungen.
Erkennung unterschiedlicher Materialzustände
Je nach Sensorprinzip können heiße und kalte Brammen erkannt werden. Dies ist besonders wichtig, wenn verschiedene Produktionszustände oder Materialtemperaturen auftreten.
Einfache Integration in die Automatisierung
Schaltsignale können direkt von einer SPS oder Anlagensteuerung verarbeitet werden. Dadurch lässt sich die Sensorik in vorhandene Rollgang-, Transport- und Prozesssteuerungen integrieren.
Längere Lebensdauer
Eine auf Temperatur, Vibration und Verschmutzung abgestimmte Sensorlösung ist in der Regel langlebiger als ein Standardsensor, der außerhalb seiner vorgesehenen Einsatzbedingungen betrieben wird.

Typische Anwendungen in Stahlwerk und Walzwerk
Robuste Sensoren werden nicht nur für Brammen eingesetzt. Ähnliche Anforderungen bestehen bei vielen Prozessen der Stahl- und Metallindustrie.
Typische Anwendungen sind:
Brammendetektion auf dem Rollgang
Erkennung von Brammenanfang, Brammenende, Anwesenheit und Position während des Materialtransports.
Materialerkennung nach der Stranggießanlage
Überwachung, ob eine Bramme oder ein anderes Gießprodukt den vorgesehenen Übergabepunkt erreicht hat.
Positionserkennung vor dem Walzgerüst
Feststellung, ob sich das Material in der richtigen Position befindet und der nächste Walzschritt gestartet werden kann.
Erkennung heißer Knüppel und Blooms
Berührungslose Detektion erwärmter Stahlprodukte in Walzwerken, Schmiedelinien und Wärmebehandlungsanlagen.
Überwachung von Übergabestellen
Kontrolle des Materialflusses zwischen Rollgängen, Quertransporten, Kühlbetten, Öfen und Lagerbereichen.
Objekterkennung im Außenbereich
Zuverlässige Erfassung metallischer Werkstücke unter Regen, Schnee, Dampf, Staub, Zunder und wechselnden Temperaturen.

Auswahl der passenden Sensorlösung
Für die Auswahl sollten zunächst die tatsächlichen Prozessbedingungen erfasst werden. Besonders wichtig sind:
- Welches Objekt soll erkannt werden?
- Handelt es sich um eine Bramme, einen Knüppel, ein Rohr oder ein anderes Stahlprodukt?
- Wie groß sind die minimale und maximale Objektbreite und -höhe?
- Wie heiß oder kalt ist das Material?
- Muss sowohl heißes als auch kaltes Material erkannt werden?
- Wie groß ist der Abstand zwischen Sensor und Objekt?
- Erfolgt die Montage im Innen- oder Außenbereich?
- Treten Regen, Schnee, Dampf, Staub oder Zunder auf?
- Wie stark sind Vibrationen und mechanische Belastungen?
- Welche Geschwindigkeit hat das Material?
- Wie schnell muss das Ausgangssignal reagieren?
- Welche Betriebsspannung und Ausgangsfunktion werden benötigt?
- Kann Sender und Empfänger auf gegenüberliegenden Seiten montiert werden?
- Wie gut ist die Messstelle für Wartung und Reinigung zugänglich?
Je genauer diese Bedingungen bekannt sind, desto zuverlässiger kann entschieden werden, ob eine Einweglichtschranke, ein Lichtgitter, ein Hot Metal Detector, ein induktiver Sensor oder eine kombinierte Lösung geeignet ist.
Mögliche Lichtschranken und Zubehör
Für diese Anwendung kommt eine robuste Einweglichtschranke mit abgestimmtem Empfänger zum Einsatz, entwickelt für den zuverlässigen Betrieb
in anspruchsvollen Industrieumgebungen. Ein Tubus ermöglicht eine präzise Fokussierung des Lichtstrahls und damit die sichere Erkennung selbst kleiner Rohrdurchmesser. Ein speziell ausgelegtes Kühl- und Haltesystem stellt zudem die Funktionalität auch unter hohen Temperaturbedingungen sicher.
5038ILSA 600.38 GV S4 Einweg-Lichtschranke, Empfänger, -20°C bis 70°C
Reichweite: 2500m,
10-55V DC, Gehäusewerkstoff: Edelstahl 1.4301,Gehäuselänge: 170mm, Ø57mm , Stecker, mit Testfunktion, Verschmutzungsausgang
Datenblatt »5037ILAA 600.3 S4 Einweg-Lichtschranke, Sender, -20°C bis 70°C
Reichweite: 2500m,
10-55V DC, Gehäusewerkstoff: Edelstahl,Gehäuselänge: 170mm, Ø57mm , Stecker, mit Testfunktion, Verschmutzungsausgang, passend zu Empfänger LSA 600
Datenblatt »9828AOL 19 Tubus OL19, Edelstahl, 138mm
, zur Messfeldeinengung von optischen Sensoren mit Gehäuse Ø 57 mm
Datenblatt »9816BHM 2 Montagefuß HM2, Edelstahl
, zur Montage von optischen Sensoren, höhenverstellbar, verschiebbar, drehbar, neigbar
Datenblatt »9828HOL 26 Adapter M40 OL 26, Edelstahl
, ermöglicht die Montage von Zubehör mit M40 Innengewinde (z.B. Laser- Pilotlicht) an Piros Infrarot Sensoren oder Lichtschranken ohne Kühlmantel. Passend für OAA/D, OKA, LAA, LSA, LRA, LTA
Datenblatt »
Download
Jetzt Anwendung prüfen lassen!
Ihre Lichtschranke arbeitet auf dem Rollgang im Außenbereich nicht zuverlässig oder Brammen werden bei Hitze, Witterung oder Verschmutzung nicht sicher erkannt?
Dann prüfen wir gemeinsam, welche Sensorlösung für Ihre Anwendung geeignet ist.
Kontaktieren Sie uns telefonisch unter +49 4121 2621-0, per E-Mail an sales(a)proxitron.de oder nutzen Sie bequem unser Kontaktformular auf unserer Website.
Gerne können Sie auch unseren Anwendungsfragebogen ausfüllen und uns per E-Mail zusenden – so können wir uns Ihren Fall bereits im Vorfeld ansehen.
Weitere Informationen und Auswahlhilfen
Sie möchten über aktuelle Produkte, Trends und vieles mehr informiert werden?
Bleiben Sie mit unserem Newsletter informiert!



