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Detektion Metallverunreinigungen

in einer PVC Formmasse auf Förderband


Typ + Artikel-Nr.:

IPK 080.38 GS4, 2503A

IPK 080.38 GS4 F1, 2503D

IPK 080.38 GS4 F, 2503E

Einsatzbereich:

Berührungslose Erkennung von metallischen Objekten

Industriebereich:

Kunststoffverarbeitung

Kunde / Branche / Anlagenbauer

Kunststoff-Umformung

Beschreibung der Anwendung

Eine weiche Kunststoff-Formmasse fließt auf dem 1500 mm Förderband. Vor Zufuhr in die Verarbeitungsmaschine soll die Formmasse auf mögliche Metallverunreinigungen untersucht werden. Diese können sich in undefinierter Position auf der gesamten Förderbreite in der Mischung befinden. Die Metallobjekte liegen nicht flach auf dem Förderband sondern können sich auch in einer Höhe von max. 7 mm in der Mischung befinden. Das Förderband ist 4 mm dick und Sensoren lassen sich etwa 3 mm unter dem Förderband installieren. Das bedeutet die Sensoren müssen einen realen Schaltabstand von mindestens 15 mm erreichen. Als kleinstes zu detektierendes Objekt wurde eine M4 Mutter aus Stahl vorgegeben.

Kundenproblem

Metallverunreinigungen müssen entfernt werden, um eine Beschädigung der Rollen der nachfolgenden Maschine zu verhindern.

Bisherige Lösung / Wettbewerbsprodukt

Mehrere Allen Bradley Sensoren in der Bauform 80x80 mm und mit 65 mm Schaltabstand waren unter Förderbandbreite verteilt. Um gegenseitige Beeinflussung zu verhindern mit großem Abstand voneinander, was zu großen Detektionslücken führte, die der Kunden nicht akzeptieren konnte.

Ein optisches System konnte hier nicht zum Einsatz kommen, da die zu detektierenden Metallteile sich auch innerhalb der Mischung befinden können und nicht nur auf der Oberfläche.

Proxitron Lösung

Anordnung von 20 Stück induktiven Näherungsschalter der ProxiPlus Serie IPK 080 auf zwei Reihen verteilt. Die Sensoren haben identische mechanische, elektrische und sensorische Eigenschaften, arbeiten aber mit unterschiedlichen internen Frequenzen und können daher direkt nebeneinander montiert werden. In dieser Anwendung wird zwischen zwei Sensoren auf der gleichen Linie mit einem Abstand von 45 mm kalkuliert. Dieser Abstand führt zu keinen Überwachungslücken, da diese durch die Sensoren in der zweiten Reihe abgedeckt werden.

Die frequenzversetzte Ausführung lässt sich in der Typenbezeichnung (F1 bzw. F2) identifizieren.

Um möglichst kleine Objekte zu identifizieren wurde die ProxiPlus Serie gewählt (erhöhtem Schaltabstand).

Vorteil gegenüber bisheriger Lösung oder Wettbewerb

PROXITRON frequenzverstimmte Sensoren können ohne gegenseitige Beeinflussung nebeneinander montiert werden. Überwacht wird die volle Förderbreite (ohne Lücke).

Durch die einzelnen Sensorsignale bekommt der Kunde zusätzlich eine Information darüber wo sich die Metallverunreinigung auf dem Förderband befindet. Wenn ein Sensor nicht mehr funktionsfähig ist, kann das ganze System weiter arbeiten; Austausch eines defekten Sensors erfolgt mit sehr geringem Aufwand.

Ein Metallsuchgerät ist viel teurer und ermöglicht keine Positionsbestimmung des Objektes.


Anordnung von 20 Stück IPK 080 in frequenzversetzte Ausführung auf zwei Reihen:

Erste Reihe:  S, F1, F2, S, F1, F2, S, F1, F2, S

Zweite Reihe:  F2, F1, S, F2, F1, S, F2, F1, S, F2

S = IPK 080.38 GS4

F1 = IPK 080.38 GS4 F1

F2 = IPK 080.38 GS4 F2 

Bei Sensoren gleicher Bezeichnung (Frequenz) muss diagonal ein Abstand von 240 mm beachtet werden.

Montageplatte aus Aluminium.

Haben Sie eine ähnliche Anwendung und würden gerne beraten werden?

Dann füllen Sie bitte unseren Anwendungsfragebogen für induktive Näherungsschalter aus und senden ihn an sales(at)proxitron.de. Unsere Experten werden Ihnen so schnell wie möglich antworten.

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