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Überwachung von Strömungsvorgängen

Funktionen und Einsatzgebiete von Proxitron Strömungssensoren

Flow Sensoren von Proxitron können die Strömungsgeschwindigkeit von gasförmigen Medien überwachen und ermöglichen so eine einfache und effektive Kontrolle von Strömungsvorgängen. Grundlage dieses Sensorsystems ist das kalorimetrische Prinzip.

Ähnlich dem kalten Gefühl eines Fingers im Wind, wird die Abkühlung einer Oberfläche durch ein vorbeiströmendes Medium genutzt. Bei einen Flow Sensor wird die Sensoroberfläche auf eine definierte Temperatur erwärmt. Wird diese Oberfläche einer Strömung ausgesetzt, kühlt die Sensoroberfläche ab. Eine stärkere Strömung führt zu einer stärkeren Abkühlung und dient als Maß für die Strömungsgeschwindigkeit. Die Kühlwirkung der Strömung wird elektronisch ausgewertet und der Flow Sensor liefert je nach Ausführung ein hierauf basierendes Ausgangssignal, das zur Strömungsüberwachung genutzt werden kann.

Die Einsatzmöglichkeiten von Flow Sensoren sind vielfältig, so werden sie z.B. in der allgemeinen Klimatechnik oder Absauganlagen eingesetzt. Im Gegensatz zur indirekten Strömungsüberwachung durch die Kontrolle der Drehbewegung von Ventilatoren oder Pumpen, wird bei diesem Prinzip direkt die Strömung des Mediums kontrolliert und ermöglicht so auch die Erkennung von verschmutzten Filtern und von Verstopfungen oder Blockaden im Strömungskreislauf. Der einstellbare Strömungswert kann eine frühzeitige Warnung bei Unterschreitung einer Mindestströmung liefern und so z. B. die rechtzeitige Wartung einer Abluftanlage initiieren. Durch den absolut wartungs- und verschleißfreien Betrieb sind Proxitron Flow Sensoren im Vergleich mit anderen Sensorsystemen wie Windfahnenrelais und Flügelrad-Anemometern überlegen und werden vorzugsweise dort eingesetzt, wo eine sichere und störungsfreie Strömungskontrolle gefordert wird.

Der Aufbau der Sensoren in einem nahtlos geschlossenen Gehäuse prädestiniert diese insbesondere für den Einsatz in Umgebungen mit hoher Schmutzbelastung. Proxitron Air Flow Sensoren (Luftstromwächter) im Vollkunststoffgehäuse sind überall dort zu Hause, wo aggressive chemische Atmosphären vorherrschen. Sie widerstehen selbst schwefelsäurehaltiger Abluft von Galvanik-Bädern und arbeiten viele Jahre störungsfrei.

Flow Sensoren von Proxitron sind in verschiedenen Ausführungen lieferbar.

Flow Sensoren für Gase (auch Luftstromwächter genannt) sind in den meisten Fällen mit einem kompakten Kunststoffgehäuse versehen, das den leichten Einbau in bestehende Abluftanlagen oder Lüftungssysteme ermöglicht.

Zur Verfügung stehen Varianten für AC oder DC Betriebsspannung, mit unterschiedlichen Schaltausgangsarten oder mit analogem Ausgang. Die Geräte sind sowohl mit festen Anschlusskabeln unterschiedlicher Längen oder mit herkömmlichen M12 Steckeranschluss lieferbar. Proxitron Flow Sensoren zeichnen sich darüber hinaus durch ihre einfache Bedienung aus. Auf Knopfdruck erkennt der Sensor die vorhandene Strömung und stellt den Strömungsgrenzwert so ein, dass ein Strömungsabriss sicher erkannt wird. Dieses bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Industriebereichen, aber auch in der Klimatechnik und in der Gebäudeautomatisierung. Ein abgestimmtes Zubehör rundet das Programm ab und ermöglicht unter anderem auch den druckfesten Einbau der Sensoren. Überall dort, wo eine leistungsfähige und dennoch kosteneffiziente Lösung zur Strömungsüberwachung benötigt wird, stellen wir Ihnen gerne unser Know-How zur Verfügung.

Besondere Merkmale

  • wartungsfrei
  • verschleißfrei
  • kompakte Bauform
  • einfache Bedienung
  • kostengünstig
  • AC und DC Betriebsspannung
  • unterschiedliche Schaltungsvarianten
  • 0-10 V oder 0/4-20 mA Ausgang
  • chemisch resistentes Vollkunststoffgehäuse

Anwendungsbereiche

  • Abluftkontrolle
  • Klimatechnik
  • Absauganlagen
  • Pumpenkontrolle
  • Filterüberwachung
  • Lagerkühlung
  • Gebäudetechnik
  • Galvanik
  • Chemische Industrie
  • Labor und Schuleinrichtung
  • Kläranlagen
  • Offshore
  • Lebensmittelindustrie
  • Schiffbau
  • Holzverarbeitung
  • Blockheizkraftwerke
  • Papierverarbeitung
  • EDV-Rechenzentren
  • Kernforschung