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Herstellung von 3-teiligen Dosen aus Weißblech oder Aluminium

 

Fertigung 3-teiliger Dosen

Die Geschichte der Blechdose beginnt vor mehr als 200 Jahren. Im Jahr 1804 erkennt der Franzose Nicolas-Francois Appert, ein Konditor und Zuckerbäcker aus Paris, den Nutzen der Blechdose in Zusammenhang mit der Sterilisation durch Hitze, für Lebensmittel. Er kochte auch verderbliche Lebensmittel in der Dose ein und machte sie so haltbar.

Heute ist die Dose aus der Getränke- und Lebensmittelindustrie nicht mehr wegzudenken. Allein in Europa werden insgesamt ca. 15 Milliarden Dosen hergestellt, weltweit ein Vielfaches. Auch in Deutschland erlebt die Dose 12 Jahre nach Einführung des Pfands ein großes Comeback. Hierzulande werden insgesamt ca. 1,9 Milliarden Getränkedosen abgesetzt, Tendenz steigend.

Grundsätzlich wird im Produktionsprozess unterschieden ob es sich um eine 2-teiligie Dose – wie z.B. eine Getränkedose – oder eine 3-teilige Dose – wie z.B. für Konserven handelt. Induktive Näherungsschalter, Dosensensoren und Dosenzählsensoren von Proxitron  kommen bei beiden Dosentypen zum Einsatz.

 

Herstellungsprozess 3-teiligen Dosen

Weißblech und Aluminiumblech werden vorrangig als Material für Konservendosen verwendet. Etwa 70 Prozent des weltweit hergestellten Weißblechs werden für die Herstellung von Konservendosen und Getränkedosen verwendet.

Das Blech wird mit einer Lackierung versehen und anschließend im Tafelofen getrocknet. Die Schere schneidet das Blech auf die für die Weiterverarbeitung notwendige Größe zu.

Die 3-teilige Konservendose besteht aus dem röhrenförmigen Körper aus Weißblech mit einer Längsnaht, wo die Dose geschweißt oder gebördelt wird. Der so entstehende Dosenkörper wird auch als Zarge bezeichnet.  

Konservendosen werden nach dem Befüllen durch Bördeln luftdicht verschlossen. Dafür sind Dosenverschließmaschinen im Einsatz, die zum Teil über eine hohe Anzahl von einzelnen Verschließstationen verfügen.

Nach dem Verschließen werden die Dosen in einem Autoklaven pasteurisiert oder sterilisiert, um sie haltbar zu machen.

Spezialsensoren von Proxitron sind bereits seit Jahrzehnten weltweit in diesen Herstellungsprozess integriert.

Induktive Näherungsschalter vom Typ IKK 060 T erkennen und kontrollieren den Fluß der Dosen

Induktive Sensorleisten vom Typ IKU 015 T oder IKU 011 werden entlang der Förderstrecken eingesetzt und sorgen für eine optimale Zuführung von einem Prozessschritt zum anderen und den nachgelagerten logistischen Prozessschritten bis hin zum Palletieren.

Induktive Näherungsschalter für Anwendungen im Hochtemperaturbereich überwachen die Prozesse in und am Tafelofen.

Induktive Hochleistungssensoren vom Typ IKU 003.28 GS4 zählen mehrere Tausend Dosen pro Minute (200 Hz) zuverlässig.

Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung aus zahlreichen Projekten weltweit mit Herstellern von Dosenlinien und Anlagen- und Maschinenbauern für diese Branche. Dosensensoren von Proxitron sind tausendfach im Einsatz, kostengünstig und mit der Teach-In Technologie besonders leicht zu justieren.

Praktisches Zubehör, speziell für Dosenlinien:

Wählen Sie als Zubehör die Winkelhalterung HM 7.
Dieser ermöglicht in Kombination mit dem Montagewinkel HM 8 oder HM 9 (verschiedene Größen) die einfache Montage von induktiven Sensoren der Baureihen IKU 0 in Dosenlinien. Eine Adaption an bestehende Sencon-Montagewinkel ist möglich.

Ihr Vorteil, Ihr Nutzen

  • Wartungsfrei
  • Einfache Justage mit Hilfe von Teach-In
  • Hohe Verfügbarkeit
  • Extrem robust
  • 35 Jahre Anwendungserfahrung weltweit
  • Bereitstellung von Mustern für einen Versuchszeitraum
  • Anwendungsberatung / -analyse